Angelsächsischer Gelehrter, Kopf der karolingischen Bildungsreform, später Abt von Saint-Martin in Tours.
Bedeutung für Liutwin
Alkuin gehört zum Hof Karls des Großen und zur Bildungsreform, aus der auch Richbod hervorging, der später den Trierer Bischofsstuhl nach dem Ende von Liutwins Familiendynastie besetzte.
Stellung und Aufgabe
Der angelsächsische Gelehrte leitete Karls Hofschule, prägte Schrift, Bildung und Theologie und wurde Abt von Saint-Martin in Tours.
Einfluss und Nachwirkung
Er gilt als Kopf der „karolingischen Renaissance“; seine Schüler besetzten wichtige Ämter im Reich.
Orte
Weg zu Liutwin
4 Schritte von Liutwin zu Alkuin – die schwächste Verbindung bestimmt die Sicherheit des Weges: belegt
- Liutwin
- Milo ist Kind von Liutwin belegtMilo
- Weomad von Trier folgt Milo im Amt (Trier: Ende der Bischofsdynastie Liutwins) belegtWeomad von Trier
- Richbod von Trier folgt Weomad von Trier im Amt (Trier 791) belegtRichbod von Trier
- Alkuin ist verbündet mit Richbod von Trier (Schüler Alkuins) belegtAlkuin
Beziehungen
Verbündet
- Verbündet Karl der Große – Hofgelehrter belegt
- Verbündet Richbod von Trier – Schüler Alkuins belegt
Quellen und Literatur
- Schieffer 2014 – Schieffer, Rudolf: Die Karolinger. 5. Aufl., Stuttgart 2014.