718 mit Raganfrid gegen Karl Martell verbündet; 732 in der Schlacht bei Tours und Poitiers an Karls Seite gegen das Heer aus al-Andalus.
Bedeutung für Liutwin
Eudo von Aquitanien war zuerst Gegner, dann Verbündeter Karl Martells – ein Beispiel für wechselnde Bündnisse in der Welt, in der Liutwins Söhne lebten.
Stellung und Aufgabe
Als weitgehend unabhängiger Herzog von Aquitanien verbündete er sich 718 mit Raganfrid, unterlag, und kämpfte 732 an Karls Seite bei Tours und Poitiers gegen das Heer aus al-Andalus.
Einfluss und Nachwirkung
Er starb 735; sein Sohn Hunald setzte den Widerstand gegen die Karolinger fort.
Familie
Im großen Stammbaum: Herzöge von Aquitanien →
Orte
Weg zu Liutwin
3 Schritte von Liutwin zu Eudo von Aquitanien – die schwächste Verbindung bestimmt die Sicherheit des Weges: belegt
- Liutwin
- Milo ist Kind von Liutwin belegtMilo
- Karl Martell ist verbündet mit Milo (Förderer Milos; Milo erhält Reims) belegtKarl Martell
- Eudo von Aquitanien ist Gegner von Karl Martell (718 Gegner, 732 Verbündeter bei Tours/Poitiers) belegtEudo von Aquitanien
Beziehungen
Eltern → Kind
- Kind Hunald belegt
Verbündet
- Verbündet Raganfrid – Bündnis 718 belegt
Gegner
- Gegner Karl Martell – 718 Gegner, 732 Verbündeter bei Tours/Poitiers belegt
- Gegner Abd ar-Rahman al-Ghafiqi belegt
Quellen und Literatur
- Rausch 2026 – Rausch, Markus E.J.: Lutwinus – Ein Graf aus Mettlach und sein Erbe in Europa. KaRaBu Verlag, Mettlach 2026.