Lutwinus

Datenbank · Salier

Graf Werner

um 891

Graf im Nahe-, Worms- und Speyergau

Früher sicher greifbarer Vertreter der „Werner-Sippe“, aus der die Salier hervorgingen. Ihre Verwandtschaft mit den Widonen-Lambertinern gilt als wahrscheinlich, die genaue Abzweigung ist nicht mehr bestimmbar.

Bedeutung für Liutwin

Graf Werner ist der früheste sicher greifbare Vorfahr der Salier. Über ihn läuft die vermutete Verbindung von den Widonen an der Saar zu den Kaisern in Speyer.

Stellung und Aufgabe

Graf im Nahe-, Worms- und Speyergau um 891. Die Grafschaften in diesem Raum waren die Machtgrundlage der Familie, die man in der Forschung nach dem Leitnamen „Werner-Sippe“ nennt.

Einfluss und Nachwirkung

Aus seiner Familie ging Konrad der Rote hervor, mit dem die Salier in die höchste Reichspolitik aufstiegen. Die Verwandtschaft mit den Widonen gilt als wahrscheinlich, ist aber nicht bewiesen.

Orte

Weg zu Liutwin

3 Schritte von Liutwin zu Graf Werner – die schwächste Verbindung bestimmt die Sicherheit des Weges: wahrscheinlich

  1. Liutwin
  2. Milo ist Kind von Liutwin belegtMilo
  3. Lantbert ist verwandt mit Milo (Neffe bzw. Verwandter; erhält Mettlach) belegtLantbert
  4. Graf Werner ist verwandt mit Lantbert (Rheinischer Zweig des Widonen-Lambertiner-Verbands (Hornbach, Worms- und Speyergau)) wahrscheinlichGraf Werner

Beziehungen

Verwandt / Identität?

  • Verwandt / Identität? Lantbert – Rheinischer Zweig des Widonen-Lambertiner-Verbands (Hornbach, Worms- und Speyergau) wahrscheinlich
  • Verwandt / Identität? Konrad der Rote – Werner-Sippe: Vorfahr wahrscheinlich
  • Verwandt / Identität? Warnharius – Widonen als Vorfahren der Salier; Hornbach als Familienkloster wahrscheinlich

In der Zeittafel

  • 891 Papst Stephan V. krönt Guido zum Kaiser. Graf Werner, früher Vertreter der späteren Salier, wird greifbar.

Quellen und Literatur

  • Weinfurter 1991 – Weinfurter, Stefan: Herrschaft und Reich der Salier. Sigmaringen 1991.
  • NDB Salier – Salier. Familienartikel in: Neue Deutsche Biographie 22 (2005), S. 367–370.